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ARTE präsentiert: Filme, die unter einem Glücksstern stehen

19.01.2023 - Artikel

Im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 60. Jahrestags der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags und zum 30. Geburtstag des deutsch-französischen Senders ARTE zeigen die deutsche und die französische Botschaft, das Goethe-Institut in Belgrad und das Institut français in Serbien eine Reihe serbischer Filme, die in Koproduktion mit ARTE produziert wurden.

Das Programm umfasst fünf Spiel- und Dokumentarfilme, die die serbische Kinematographie in den letzten zwei Jahrzehnten geprägt haben.

Die Filme werden mit englischen Untertiteln gezeigt.

Wir sehen uns in der „Jugoslovenska kinoteka“ (Jugoslawischen Kinemathek)!


Sonntag, 22.01.2023 um 19.30 Uhr

Feierliche Eröffnung in Anwesenheit der deutschen Botschafterin Anke Konrad und des französischen Botschafters Pierre Cochard. Regisseur Srdan Golubović und Produzentin Jelena Mitrović präsentieren zum Auftakt der Filmreihe ihr Werk „Circles“.

Kreise / Circles / Krugovi (2013, 100')

Regie: Srdan Golubović

Drei parallel verlaufende Geschichten spielen in Belgrad, Trebinje und Deutschland in der heutigen Zeit. Sie handeln von Personen, die auf Grund von Ereignissen aus der Vergangenheit, in die sie verwickelt waren, Entscheidungen treffen, die ihr Leben verändern. Nebojša, Zeuge eines Vorfalls, bei dem sein bester Freund getötet wurde, überwindet seine Schuldgefühle, indem er den Mörder seines Freundes mit den Geschehnissen konfrontiert. Haris, der nur am Leben ist, weil ein Held seinetwegen gestorben ist, begleicht seine Schuld, indem er alles riskiert und einer Frau in Not hilft, während der Sohn des Mörders den Weg zur Überwindung der tragischen Vergangenheit ebnet, als er den Vater des verstorbenen Helden trifft.

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Montag, 23.01.2023 um 20.30 Uhr

Die andere Seite von allem / L'envers d'une histoire / Druga strana svega (2017, 104')

Regie: Mila Turajlić

Eine verschlossene Tür in einer Wohnung in Belgrad trennt eine Familie seit 70 Jahren von ihrer Vergangenheit. Die Regisseurin beginnt ein intimes Gespräch mit ihrer Mutter über diese politische Spaltung in ihrer Wohnung und zeichnet die Geschichte eines geteilten Hauses und eines Landes nach, das von den Geistern der Vergangenheit heimgesucht wird. Die Chronik mehrerer Generationen einer Familie in Serbien wächst zum Porträt einer Aktivistin in einer Zeit großer Umbrüche heran und hinterfragt die Verantwortung einer jeden Generation, für ihre Zukunft zu kämpfen.

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Dienstag, 24.01.2023 um 20.30 Uhr

Frohe Weihnachten, Jiwu / Merry Christmas, Jiwu / Srečna Nova, Jiwu (2020, 94')

Regie: Mladen Kovačević

Dies ist die Geschichte über den Alltag chinesischer Arbeiter: ein Leben zwischen der kommunistischen Tradition und dem neu erschaffenen chinesischen Erfolgstraum, das uns nach Jiwa führt, einer Stadt mit 600 Fabriken für Weihnachts- und Neujahrsdekoration, in der Weihnachten und Neujahr für die ganze Welt fabriziert werden. Obwohl die Idee des Films spektakulär klingt, handelt es sich tatsächlich um einen intimen Film ohne Stereotypen oder Spektakel.

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Mittwoch, 25.01.2023 um 20.30 Uhr

Ein Hoch auf das Nichts / L'éloge du rien / Slatko od ništa (2017, 80')

Regie: Boris Mitić

Ein Hoch auf das Nichts ist eine satirische, dokumentarische Rhapsodie, in der das Nichts, unseres Unverständnisses überdrüssig, zum ersten und letzten Mal zu uns kommt. Der Film mit Originalmusik von The Tiger Lillies wird von Iggy Pop erzählt, dessen Reisen durch spektakuläre „dokumentarische Spuren des Nichts“ illustriert werden, die in 70 Ländern gedreht wurden.

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Donnerstag, 26.01.2023 um 20.30 Uhr

Gewöhnliche Menschen / Ordinary People (2009, 80')

Regie: Vladimir Perišić

Früher Morgen. Sieben Soldaten fahren mit dem Bus zu einem unbekannten Ziel. Unter ihnen der 20-jährige Johnny, ein frischgebackener Rekrut, der Schwierigkeiten hat, sich anzupassen. Sie kommen zu einem verlassenen Bauernhof inmitten eines Feldes. Beunruhigt durch die Geheimniskrämerei um ihre Mission, versucht Johnny erfolglos herauszufinden, was von ihnen erwartet wird.

Ein langes Warten unter der heißen Sonne beginnt. Ein Bus mit einer Gruppe verängstigter Männer kommt an, die vom Kommandanten der Einheit zum Feind erklärt werden. Nach dem nervenaufreibenden Warten spüren die sieben Soldaten, dass sie bald in Aktion treten müssen.

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